Samstag, 25 Nov 2017
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Alternative Behandlungserfolge bei chronischen Atemwegserkrankungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Went   

Therapieresistenter Schnupfen ohne Antibiotikum wegbehandeln

aus der tierärztlichen Praxis:

Phytotherapie und Homöopathie helfen, wo Antibiotika versagt haben

 

Akute bakterielle Atemwegsinfektionen sind in der Regel schnell und sicher mit einer Antibiotikumtherapie in den Griff zu bekommen. Wenige Tage Tabletten und das Tier ist Symptomfrei.

Bei den meisten subaktuten Infektionen trifft dies ebenfalls zu.

 

Aber wie verhält es sich bei chronischen Infektionskrankheiten? Am Beispiel eines Hundes mit chronischem Schnupfen mit beidseitigem gelblichem Nasenausfluß zeigt sich, daß Antibiotika nicht immer Mittel der Wahl und Patentrezept sind.

 

Kurze Vorgeschichte: vorberichtlich Schnupfen mit eitrigem Ausfluß und leichter Husten seit 1 Monat, Antibiose bessert die Erkrankung nur geringgradig, Resistenztest ergibt, daß es eigentlich helfen müßte, Antiobiotikum Umstellung auf lokal stärker wirksames Mittel, zusätzlich Entzündungshemmer und Schleimlöser sowie Inhalation, nach 3 Wochen mit zeitweiser Verbesserung wieder stärkerer Ausfluß aus der Nase... erneuter Resistenztest ergibt unwirksamkeit auf Antiobiotikum Nr 2, 3. Antiobiotikum funktioniert auch nicht, erneuter Resistenztest mit eigentlich sehr guter Resistenzsituation auf diverse, auch schon eingesetzte Antiobiotika und kein Wachstum von Pilzen in der Tupferprobe...

CT Untersuchung ergibt keine Auffälligkeiten und endoskopisch viel gelber Schleim und ggr gerötete Schleimhäute, ansonsten ohne besonderen Befund. Die zytologische Untersuchung ergab nur eine Entzündungsreaktion und keine Neoplasie.

Die von der Klinik

 

Was tun, wenn die Standard Therapie nicht funktioniert ???

Über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus schauen!

Immunstimulation durch schulmedizinisch abwehrsteigerndes Mittel in Kombination ergänzend phytoterapeutisch mit Schlüsselblume, Enzian, Sauerampfer, Holunder und Eisenkraut.

Rückmeldung nach gut 10 Tagen: viel besser.

Zusätzlich zur Phytotherapie Einsatz von 2 homöopathischen Komplexmitteln in Kombination mit einem schulmedizinischen Schleimlöser, weil der Husten noch fest sitzt.

Dies über einen Zeitraum von 5-6 Wochen, anschließend nochmals Immunstimulation durch Spritzenkur. Dosisanpassung der homöopathischen Komplexmittel und Reduzierung der Phytotherapie. Nach 3 Wochen Absetzen der einen Phytotherapeutika, Ersatz durch anderen, phytotherapeutischen Schleimlöser in Ergänzung zum schulmedizinischen Schleimlöser.

Unter Phytotherapie wieder deutliche Verbesserung, erst Verschlimmerung der Hustensymptome (löst sich), danach sichtbare (hörbare) Besserung, seltener und nur nach Aufregung und Belastung Husten.

 

Weitere Informationen und Therapieansätze in vergleichbaren Fällen erhalten Sie bei uns.

Ihre Tierarztpraxis Went im Pfotenland